AZUBI BLOG

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In meinem Blog berichte ich euch ĂŒber den Verlauf meiner Ausbildung.

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Betriebsausflug nach Ellmau in Tirol

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Die erste TĂ€tigkeit bestand darin, Ornamente mit VergrĂ¶ĂŸerung zu entwickeln und Übungen mit Malstock und Pinsel auszufĂŒhren. Am Dienstag begannen wir mit der Aufhellung von KomplementĂ€rfarben (Rot-GrĂŒn, Blau-Orange, Violett-Gelb) , d.h. diese Farben stehen sich im Farbkreis gegenĂŒber. ZunĂ€chst haben wir auf einer Platte, die mit Vlies aufgespannt und mit weißer Dispersion grundiert wurde, Farbfelder (11*7cm) aufgezeichnet. Anschließend erstellten wir zwei Farbmusterkarten in den Farben Rot-GrĂŒn und Orange-Blau (11 waagrecht, 7 senkrecht, Felder a=4cm).

Zum Schluss wurden die Berichtshefte auf den neuesten Stand gebracht und vom Lehrer kontrolliert. Die Innung hat mir Spaß gemacht und bei vielen Dingen weitergeholfen

Wickeltechnik und Schablonen
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wÀhrend der Erstellung

wurde im Gang ausgestellt

Aufhelltechnik
Wickeltechnik und Schablonen
Meine Koje in der Innung
Meine Koje in der Innung
Meine Koje in der Innung
Wickeltechnik
Aufhelltechnik
Das bin ich mit dem Innungslogo "Drei Schilde"
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Fortsetzung
Wie es los ging
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Die AnfÀnge - wie schnell die Zeit vergeht

Die AnfĂ€nge – wie schnell die Zeit vergeht

Der Start meiner Ausbildung zur Maler- und Lackiererin – Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung ist knapp 1 Jahr her.

Als ich meine Bewerbungsunterlagen versendete, wurde ich schon nach sehr kurzer Zeit zu einem VorstellungsgesprĂ€ch eingeladen. Dieses lief gut, obwohl ich sehr aufgeregt war. Gleich darauf wurde ich zu einem Probearbeiten eingeladen, was mir großen Spaß gemacht hat, da ich dort schon einige EindrĂŒcke sammeln konnte.

Mein erster Arbeitstag bestand daraus einen alten Teppich durch einen Neuen zu ersetzen. Das fand ich sehr beeindruckend und nach dem zweiten Praktikum stand fest, dass dieser Betrieb fĂŒr mich das Richtige fĂŒr den Einstieg ins Berufsleben ist.

Seitdem erwarten mich immer wieder neue AuftrĂ€ge. Sei es die Renovierung einer Wohnung, das Lackieren von TĂŒren, Lasieren von Fenstern, Befestigen von Rollladen- und Sonnenschutzsystemen, Streichen einer Fassade, Verlegen von Fußböden und Teppichen oder Auftragen von Kreativtechniken.

An einem ganz normalen Arbeitstag klingelt mich der Wecker um 6.15 Uhr aus dem Bett. ZunĂ€chst wird gefrĂŒhstĂŒckt, denn ohne kriegt man durch die körperliche Arbeit irgendwann ganz schön Hunger! Um 7.30 Uhr treffen wir uns. Dann fahren wir zum Kunden und fangen mit den entsprechenden Renovierungsarbeiten an, je nachdem was in Auftrag gegeben wurde, kann das jeden Tag etwas anders sein. Dabei tragen wir immer Arbeitskleidung, so hat man genĂŒgend Taschen, um wichtiges Werkzeug, wie Cuttermesser, Bleistift oder Spachtel zu verstauen. Das ganze Abdeckmaterial und Streichwerkzeug wird in die Wohnung getragen, denn die Möbel und der Boden mĂŒssen geschĂŒtzt werden, wenn wir mit dem Streichen von WĂ€nden und Decken anfangen.

-1mÂČ Platte einkleistern und Vliestapete nahtlos auftapezieren

-Felder mit gewĂŒnschtem Farbton grundieren

-linke Seite:         interessantes Farbspiel durch Schwammtechnik,

                              unterschiedliche Effekte durch wellenförmige Bahnen

-rechte Seite:      Logo „mini Park“ von der Folie ĂŒbertragen,

                             Buchstaben nach der Reihe abziehen und mit Stupfpinsel ausstupfen

Gegen 12 Uhr legen wir meist eine Pause ein und essen zusammen was Leckeres. Um 17 Uhr ist Feierabend. Unser Material, das wir brauchen, stellen wir meist am Vortag in unserem Lager zusammen. Das heißt wir mĂŒssen gut planen, was wir am nĂ€chsten Tag benötigen.

Mein erstes Projekt war eine Uhr mit Gitarrenmotiv im Rosteffekt anzufertigen. Das funktioniert so, dass die OberflÀche mithilfe von kleinsten Eisenteilchen, Sauerstoff und Wasser zum Rosten beginnt. Dieser Prozess muss wieder gestoppt werden.

Im Laufe der Ausbildung darf hier jeder Azubi eine eigene Platte mit einer besonderen Kreativtechnik gestalten (Wischtechnik). Die Platte wurde mit Vlies aufgespannt und mit weißer Dispersion grundiert. Zusammengesetzte, weiß lackierte Stuckleisten bilden den Rahmen. Nun wurde die Grundfarbe aufgetragen und nach Trockenzeit die zweite Schicht im Wischverfahren. 

Eine WandflĂ€che in unserem Farbenlager durfte ich in einer lilafarbenen Spachteltechnik auf Dispersionsbasis verschönern. Die Wand vollflĂ€chig zu verspachteln, war eine sehr gute Übung. Das Endergebnis ist dekorativ und hat eine außergewöhnliche Optik.

Man lernt auch wie der Wassertropfeneffekt , die Kammzugtechnik oder Holzimitation angewendet werden.

Dieser Beruf reizt mich persönlich, weil ich am Ende des Tages sehe was ich geschafft habe, er abwechslungsreich ist und KreativitĂ€t mit Handwerk verbindet. Die Kunden freuen sich, wenn es bei Ihnen zuhause wieder schön ist, das gibt mir ein gutes GefĂŒhl. Der Vorteil in einem kleinen Betrieb ist, man lernt viel und muss alles mal machen.

Schwammtechnik, Stupftechnik mit Logo: mini Park

Gitarre in Rosttechnik
ich mache eine Spachteltechnik
Spachteltechnik in toller OberflÀche
mein erstes Muster
ich beim Muster spachteln

Aus SicherheitsgrĂŒnden war es Pflicht dort jeden Tag mit Arbeitsklamotten zu erscheinen. Unser Lehrer Herr Stei*******, den wir die nĂ€chsten 3 Wochen hatten, begrĂŒĂŸte uns sehr freundlich. Zur EinfĂŒhrung wurde uns das Schulhaus, die Hausordnung und der Kursplan gezeigt.

gemalte RostoberflÀche
gemalte RostoberflÀche
Kammzugtechnik
hochwertige italienische Spachteltechnik mit Stuckleiste
Wassertropfentechnik
eine weitere Holzimitation
Holzimitation

In die Berufsschule gehe ich einmal pro Woche. Ihr Standort ist in Dachau. Die Auszubildenden werden in Fachtheorie und Fachpraxis geschult. ErgÀnzend zur betrieblichen Ausbildung findet auch in den schuleigenen MalerwerkstÀtten fachpraktischer Unterricht statt. Hier fertigen wir meist Platten an, die benotet werden.

Meine erste ĂŒberbetriebliche Unterweisung

Am 02.07.18 begann meine erste ĂŒberbetriebliche Unterweisung im Bildungszentrum der Maler- und Lackierer Innung MĂŒnchen, Ungsteiner Straße 27, 81539 MĂŒnchen „Giesing Bahnhof“ um 8.00 Uhr.

Aufhelltechnik
Meine Koje in der Innung
Aufhelltechnik
Aufhelltechnik
Aufhelltechnik

Die nĂ€chste Aufgabe war es die Koje abzutapezieren, 50*50cm Platten (MDF) zu grundieren und FarbentwĂŒrfe zu erstellen. Erste Übungen auf Vlies mit der GlĂ€ttetechnik waren am Anfang eine Herausforderung. Dies ist eine Technik, bei der man eine Designspachtelmasse im gewĂŒnschten Farbton mit einer Japanspachtel ungleichmĂ€ĂŸig auftrĂ€gt. Der hohe Glanzgrad wird durch mehrere aufgetragene Schichten erreicht. Darauffolgend lernten wir die Wickeltechnik kennen. Dabei werden zwei beliebige Farben benötigt, wie z.B. GrĂŒn und Orange. Das Wickelmedium wird in die erste Farbe eingetunkt, gut ausgedrĂŒckt und an der gewĂŒnschten FlĂ€che aufgewickelt. Die Kunst ist es, nicht zu verwischen und kreuz und quer zu arbeiten, um eine einheitliche Struktur zu vermeiden. Dasselbe wird mit der zweiten Farbe gemacht.

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ich im Praktikum
ich im Praktikum

Muster fĂŒr eine italienische GlĂ€ttetechnik

Anpacken mĂŒsst ihr, aber dennoch ist dieses Handwerk auch etwas fĂŒr Frauen. An die schwere Arbeit gewöhnt man sich, SĂ€cke mit Putz, Eimer mit Farbe, Metallstangen fĂŒrs GerĂŒst kann jeder mit der richtigen Technik heben. Womit ich mich aber manchmal schwer tue, ist das Misstrauen von manchen Menschen, die daran zweifeln, dass ich als Frau das Handwerk verstehe. Das muss ich regelmĂ€ĂŸig beweisen. Dadurch lasse ich mich nicht verunsichern, da mein Chef immer hinter mir steht und in schwierigen Situationen hilft. maler-stephan.de

Überbetriebliche Unterweisung

Als Frau in einem Handwerksberuf

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Wie es los ging

Bericht von unserem wunderschönen Ausflug…

Wir, die Malerbande trafen sich am Mittwochmorgen zur Abfahrt in Richtung Österreich. Bei herrlichstem Sommerwetter starteten wir mit dem Trafic zum Tagesausflug. Nach einer geselligen Fahrt ĂŒber Land war der erste Halt Elmau. Ein schöner kleiner Ort mit gigantischem Blick auf die Tiroler Berge.

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Mein zweites Lehrjahr

Betriebsausflug nach Ellmau

Ellmau in Tirol mit dem "Wilden Kaiser"

Mein Chef hat dort ein Teil seiner Kindheit verbracht und als Maler gearbeitet. Danach lernten wir Kirchberg kennen. Eigentlich wollten wir das Hotel betrachten, in dem Thomas eine Zeit lang gearbeitet hat, doch leider wurde es durch einen Neubau ersetzt.

Unser nĂ€chstes Ziel war die Lamprechtshöhle. Dieser Besuch ist sehr beeindruckend und hat mir sehr gut gefallen. Kein Wunder, denn sie schreibt Weltrekorde als lĂ€ngste Durchgangshöhle der Welt. Ein Teil der Höhle wurde mit sicheren Wegen, Treppen und Stegen ausgebaut. Allerdings ist es empfehlenswert eine Jacke mitzunehmen, da es im Inneren sehr kalt ist. Es herrschen Temperaturen von 4°. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Cafe ging es frisch gestĂ€rkt nach Hause. Alles in allem war es ein interessanter Tag mit viel Spaß. Schee war`s!!!

Als Frau in einem Handwerk

Oft arbeiten wir in luftiger Höhe, wenn die Fassade auf Vordermann gebracht werden muss. Schwindelfreiheit ist deswegen ganz wichtig. Wenn das GerĂŒst erstmal steht, genieße ich die schöne Aussicht. In meiner Berufsschulklasse bin ich neben einer Fahrzeuglackiererin das einzigste MĂ€dl. Mit den Jungs kommt man auch gut klar, dort gibt es nie Zickenkrieg :-) . FĂŒr die Zukunft wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass sich mehr Frauen fĂŒr das Malerhandwerk entscheiden. Ihr könnt genauso gut wie MĂ€nner in diesem Beruf arbeiten!

Fazit 1. Lehrjahr: Nach meiner ersten Zeit als Malerazubine kann ich bestĂ€tigen, dass die Arbeit schon recht anspruchsvoll ist, aber mit Hilfe vom Chef oder Gesellen, ist es nach der Zeit kein Problem, gewisse Grundarbeiten zu verrichten. Das Anschleifen von Fenstern oder TĂŒren ist eine Arbeit, die ich nicht so gern mache, aber das gehört ebenfalls zur Ausbildung. Maler streichen eben nicht nur WĂ€nde weiß. Sondern wir verlegen auch Fußböden wie zum Beispiel Fertigparkett, was mir wiederum sehr gut gefĂ€llt, weil ich auch gerne GegenstĂ€nde aus Holz anfertige. Da man nach einer gewissen Routine immer mehr versteht und aufnimmt, wird das Aufgabenspektrum immer grĂ¶ĂŸer.

FĂŒr alle die mehr wollen, als nur einen normalen BĂŒrojob, bietet die Ausbildung zur Maler- und Lackiererin eine abwechslungsreiche und farbenfrohe TĂ€tigkeit mit vielfĂ€ltigen beruflichen Möglichkeiten.

Jugendliche, die in diesem Beruf ein Praktikum machen wollen sind bei uns herzlich Willkommen. Es freut mich wenn ich euch etwas zeigen kann und Ihr bessere Einblicke bekommt. Bei uns herrscht ein familiÀres Betriebsklima und es wird immer in Teamwork zusammen gearbeitet

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Zum 2. Lehrjahr

Fortsetzung Ausbildungstagebuch:

ich mit dem Maler Innungslogo

Im Verlauf des Jahres waren wir noch auf der WiesÂŽn, auf dem NĂŒrnberger Christkindlesmarkt und in der Neuen Pinakothek in MĂŒnchen.

Ihr Maler = maler stephan
Ihr Maler fĂŒr die Landkreise MĂŒnchen, Dachau und FĂŒrstenfeldbruck
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Mitglied der Handwerkskammer MĂŒnchen und Oberbayern
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08142 / 489070

Fax: 08142 / 488064

Email:

Kemeterstr. 51
82140 Olching

Thomas@maler-stephan.de

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